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Krakau- und Auschwitzfahrt 2026

[15.02.2026 | Bericht Krakau- und Auschwitzfahrt 2026]Krakau 2026 1

Vom 25. Bis 29. Januar unternahmen wir eine sehr eindrucksvolle und lehrreiche Fahrt nach Krakau und Auschwitz. Diese Reise wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, da wir viele neue Eindrücke gesammelt und viel über die Geschichte gelernt haben.

Am Sonntag begann unsere Reise mit der Hinfahrt mit dem Zug. Die Fahrt dauerte mehrere Stunden, war aber sehr angenehm, da wir viel Zeit hatten, uns zu unterhalten und uns auf die kommenden Tage zu freuen. Nach unserer Ankunft in Krakau bezogen wir unser Hotel, das sich in der Nähe des Bahnhofs befand. Das Hotel war ordentlich und gemütlich, sodass wir uns dort wohlfühlten. Am Abend hatten wir noch etwas Freizeit, um das Geld umzutauschen und gemeinsam essen zu gehen.

Der Montag war der emotional schwierigste und gleichzeitig wichtigste Tag unserer Reise. Am Morgen fuhren wir mit dem Bus zum Konzentrationslager Auschwitz und später nach Birkenau. Dort erhielten wir eine ausführliche Führung. Wir sahen die ehemaligen Baracken, Gaskammern und persönliche Gegenstände der Opfer. Besonders erschreckend war es, zu sehen, unter welchen unmenschlichen Bedingungen die Menschen dort leben mussten. Die Führung hat uns sehr nachdenklich gemacht und uns die grausamen Ereignisse des Nationalsozialismus noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt. Viele von uns waren sehr bewegt von diesem Besuch.

Am Dienstag nahmen wir an einer Stadtführung durch das Zentrum von Krakau teil. Dabei konnten wir viele Sehenswürdigkeiten besichtigen, darunter den großen Marktplatz, die Marienkirche und das Wawel-Schloss. Krakau ist eine sehr schöne Stadt mit vielen historischen Gebäuden und einer besonderen Atmosphäre. Es hat großen Spaß gemacht, die Stadt gemeinsam zu erkunden.

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Am Mittwoch besuchten wir das Museum in der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler. Die Ausstellung war sehr interessant gestaltet und zeigte anschaulich das Leben während der deutschen Besatzung in Krakau. Besonders spannend war es, mehr über Oskar Schindler zu erfahren, der vielen jüdischen Menschen das Leben gerettet hat. Anschließend hatten wir die besondere Gelegenheit, die Zeitzeugin Frau Monika Goldwasser zu treffen. Sie erzählte uns von ihren persönlichen Erfahrungen und ihrem Leben während und nach dem Krieg. Dieses Gespräch war sehr beeindruckend und bewegend, da wir Geschichte aus erster Hand hören konnten.

Insgesamt war die Fahrt nach Krakau und Auschwitz eine sehr wichtige Erfahrung. Sie hat uns nicht nur historisches Wissen vermittelt, sondern uns auch gezeigt, wie wichtig Erinnerung und Verantwortung für die Zukunft sind. Ich bin sehr dankbar, dass ich an dieser Reise teilnehmen durfte.

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